Montag, 4. Juli 2011

Journalistische Grundlagen

Das hier ist einen Zeitungsartikel, den ich innerhalb des Moduls journalistische Grundlagen erarbeitet habe. Praxis ist ein grundlegender Teil des Studiums. Hierzu zählte Themenfindung, Recherche, ein Interview führen, den Zeitungsartikel nach journalistischen Standards schreiben und ein passendes Bild zu machen.

Arnim Töpel spielt mit der „Schbrooch“                                                                                                

 - lachen mit dem Dialekt

In seinen Bühnenprogrammen „Newa de Kapp“,  „Masterbabbler“ und „Mach doch de Babbe net struwwelisch!“ zeigt der Mundart-Dichter und Musiker Arnim Töpel  mit viel Witz, musikalischem Rhythmus und gutem Sprachgefühl, dass Mundart nicht ordinär oder plump sein muss.

Der gebürtige Heidelberger und Jurist, der hochdeutsch als seine Muttersprache bezeichnet, versteht es wie kein Zweiter, sein Publikum mit sprachlicher Gewandtheit zum Lachen zu bringen. Trotz einer gewissen Ironie zum Kurpfälzer Dialekt zieht er dabei die „Schbrooch“ keineswegs ins Lächerliche. Er will nicht, dass man über den Dialekt lacht, sondern mit dem Dialekt. Vor Allem geht es darum, dass man mit dem Dialekt Dinge ausdrücken kann, die man so im Hochdeutschen nicht sagen kann. Diese Sprünge zwischen Dialekt und hochdeutsch, verpackt mit musikalischem Sachverstand in Pop- Klassikern, machen Töpels Auftritte so einzigartig. So wird zum Beispiel aus It's a mans world von James Brown „Des is ä Singlewelt“.
Töpel, der wie er sagt schon immer eine gewisse Affinität zur Bühne hatte, ist die Nähe zum Publikum wichtig. Er möchte die Zuschauer erreichen: „Ich glaube an die Livekunst und wenn ich im Publikum sitze, ist das ein einmaliges Erlebnis, diesen Künstler jetzt heute Abend  so zu sehen und zu spüren und entweder er erreicht mich oder er erreicht mich nicht! So habe ich das damals auch als Zuschauer erlebt.“ Deshalb gibt er auf der Bühne immer alles. Dennoch gesteht er ein, dass man bei 150 Auftritten im Jahr eine gewisse Routine entwickelt.

Töpel macht nicht nur Mundart, mit „Sex ist keine Lösung“ und „Rechtzeitig gehen“ hat er auch Programme auf hochdeutsch. Ein neues ist bereits in Planung ist, wird aber mehr auf hochdeutsch ausgelegt sein. Wahrscheinlich wird es Dialekteinschübe geben. Aber genau weiß Töpel das noch nicht. „Ich weiß, dass ich einen Titel habe, aber ansonsten ist da noch eine lange Liste“

„Rechtzeitig Gehen“ ist nicht nur der Titel eines seiner Programme, sondern auch eine seiner wichtigsten Lebenserfahrungen. „Das betrifft Jura, das betrifft Beziehungen, das betrifft ganz viele Dinge.“ Aber trotzdem will er noch lange weitermachen. „Es ist eine unglaubliche Freiheit und es muss viel passieren, dass ich die aufgebe. Ich fühle mich damit so wohl.“

Folgendes Buch ist besonders empfehlenswert


2 Kommentare:

  1. Sehr gut geschrieben!Bislang gefällt mir die Seite sehr gut!

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  2. endlich eine gute seite zum thema medienmanagemant studieren, die anderen sind alle so unübersichtlich.weiter so !

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